Auf nach Florenz
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Tag 2 – auf nach Florenz!

Spannend ist ja, daß in Italien die Kartenlesegeräte insbesondere für den Erwerb von Kaffee gern kaputt sind. Während sie für den Kraftstoff funktionieren. Ein Schelm, …

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Während wir noch in Trient herumgurken, ändere ich drei Mal die Tagesdestination. Von Venedig. Über Padua. Bis zum Comer See. Eigentlich ist meine „Strategie“, in booking.com zu schauen, wo es ganz nette oder irgendwie interessante Hotels gibt.

Da wir Venedig und Comer See irgendwie aus dem Bauch heruas ausschließen und die Hotels in den anderen beiden Orten nicht wirklich einladend wirken, entscheiden wir uns für Florenz. Also heute einfach eine Autobahnetappe.

Natürlich müssen wir bald schon wieder tanken. Und wundern uns – in dem wirtschaftlich doch gar nicht so schwachen Norditalien über die Tristesse, die hier teils herrscht.

Spannend ist ja, daß in Italien die Kartenlesegeräte insbesondere für den Erwerb von Kaffee gern kaputt sind. Während sie für den Kraftstoff funktionieren. Ein Schelm, …

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Florenz ist immer eine Reise wert! Prachtvolle Kulisse am Arno

Ich finde in Booking sofort eine interessante Unterkunft im Stadtzentrum, die Velona´s Jungle Luxury Suites. Für 8,- Euro pro Zimmer. In der Freude über dieses Angebot übersehe ich, daß es für Ukraine Flüchtlinge gilt … Also storniert … Aber weil wir das so sympathisch finden, buchen wir dann direkt zwei Zimmer zum immer noch sehr fairen Normalpreis von 120,- – 180,- Euro.

Veronica, die Gastgeberin und Inhaberin dieser Gästezimmer, schreibt mir postwendend auf Whats App mit einer Fülle von Informationen. Gibt Alternativen für Parkmöglichkeiten und verabredet sich mit uns vor der Parkgarage. Das erste Mal „Fail Arnd“: ich navigiere den fahrenden Josh nach „Florenz“, aber nicht zur Adresse der Garage. 8 Minuten … Dann „Fail Josh“. Oder vielleicht auch „Fail Arnd“, wir fahren an einer Straße vorbei. 12 Minuten … Sehr rigide Einbahnstraßenregelungen. Das schaffen wir dann noch einmal … Und kommen -nie weiter als einen Kilometer von der Garage entfernt- dann tatsächlich dort an. 

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Parkgaragen gibt es ungefähr so viel wie Cafés in Florenz

Nachdem Veronica uns mit einem Stapel (!) Infomaterial über Florenz versehen hat. Uns auf einer Karte eingezeichnet hat, wo wir überall hinmüssen. Jedem einen Cappuccino gemacht hat, gehen wir los und starten unser Sightseeing Programm.

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Wir nähern uns der Markthalle

Wo ist die Markthalle in Florenz?

Die Empfehlung war die Markthalle. Sie ist zweistöckig und beherbergt im oberen Teil viele kleine Restaurant – Stände, die wohl irgendwelche Wettbewerbe gewinnen mussten, um dort zu sein. Da wir aber natürlich vorher schon essen waren (Ragú vom Wildschwein an hausgemachten Tagliatelle …), beschränken wir uns auf einen Rundgang und finden es wirklich gut. Aber jetzt auch nicht spektakulär. Da ist es klar schöner, draußen zu sitzen und das Treiben auf der Straße mitzunehmen, wenn man als Tourist schon mal da ist.

Es gibt in Florenz viele Cafés. Und fast so viele Parkgaragen. Und alle sind irgendwie skurril. Und Parken ist so teuer, daß es sich anscheinend lohnt.

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Alles garantiert echtes Leder – mega Schäppchen! …

Ansonsten ist es eine wunderschöne Stadt, die viele sicher auch kennen. Daher auch nur ein paar wenige Fotos … Das können die Postkarten Fotographen auch einfach besser!

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Touristenfoto

Uns fällt auf, dass die Schilder („RISTORANTE“) meist nur aus Buchstaben bestehen. Ohne einen Hintergrund. Dadurch sind sie  von einer Seite immer seitenverkehrt. Und erstaunlicherweise sind sich meistens Alle Gastronomen einig, welches die „richtige“ Richtung einer Straße ist. 

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Mal „richtig“ herum … das RISTORANTE 

Wir kehren jedenfalls nach ein paar Stunden in unsere Unterkunft zurück. Hauen uns mal kurz  hin. Und – wie Ihr Euch sicher schon gedacht habt – verlassen sie dann nicht mehr. Werden von Veronica noch mit Softdrinks nach Wunsch versorgt, bestellen uns ein Glovo und arbeiten ein paar Stunden mit Blick auf die historische Stadtmauer im guten WLAN dieser wirklich tollen Unterkunft.

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Eine sehr luxuriöse Variante von Dschungelcamp

Tatsächlich ist Alles dem Dschungel-Motto unterworfen. Sehr detailliertes Interior Design. Mit floralen Motiven. Unter Einsatz von viel dunkler Farbe. Hochwertigen Materialien, viel Deko-Elementen. Also schon voll und vieles auch mutig. Aber sehr gepflegt. Sehr hochwertig gebaut und sehr geschmackvoll kombiniert. Sicher nicht im Sinne eines skandinavisch ruhigen Interior Designs. Aber es hält, was es verspricht.

Was mich beeindruckt hat: Die Fülle an Details. Mein Zimmer hieß Humboldt. Und dann lagen tatsächlich wie „zufällig“ ein paar Bücher von und über Humboldt herum. Und die waren auch noch picobello sauber. Selbst die dunklen Fensterrahmen. Oder die neuen Heizkörper im Stil der alten Zeiten. Alles perfekt sauber. Perfekt integriert. 

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Ist das nicht ein geiler Heizkörper?

Die Gastgeberin Veronica ist mega professionell und freundlich! Von der Vorbereitung der Ankunft über unsere Fragen. Sie war immer sofort erreichbar. Hat sich gekümmert und war super nett: 5 Sterne! 

Die Bewertung auf booking.com liegt bei 9.8 übrigens, das habe ich im Holiday Rental selber nicht geschafft. Ein herausragend guter  und auch  verdienter Wert. 

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